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Überarbeitete Corona Verordnung – Situation in Krankenhäusern entscheidend

 

Im Infektionsschutzgesetz wird künftig nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen die maßgebliche Größe für Corona-Maßnahmen sein, sondern die Situation in den Krankenhäusern.

 

Festgelegt werden in der künftigen Corona-Verordnung des Landes unter anderem die konkreten Warn- und Alarmwerte, ab denen Einschränkungen für nicht geimpfte Personen vorgesehen sind:

 

Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 8,0 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

 

Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 12,0 oder ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

 

Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen. Die Landesregierung Baden-Württemberg informiert Sie auch über die Messenger-Dienste „Threema“, „Signal“ und „Telegram“.

Aktuelle Nachrichten per Messenger: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

 

2G-Regelung in der Alarmstufe

Je nach Stufe werden in bestimmten Lebensbereichen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel PCR-Test für Nicht-Geimpfte in der Warnstufe und 2G-Regelung, also geimpft oder genesen in der Alarmstufe. Ausnahmen, etwa bei der PCR-Test- und 2G-Regelung, wird es selbstverständlich für Personen geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder noch nicht ausreichend Zeit für eine Impfung hatten, beispielsweise Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche.

 

„Mit der überarbeiteten Corona-Verordnung bereiten wir uns auf den Ernstfall vor“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag, 10. September. „Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Infektionen derzeit fast ausschließlich unter den nicht geimpften Menschen stattfinden. Aus den baden-württembergischen Krankenhäusern wiederum erfahren wir, dass mehr als 90 Prozent der Menschen, die mit einem schweren Verlauf auf den Intensivstationen liegen, keinen Impfschutz haben. Deshalb müssen die Maßnahmen bei und nicht zuletzt zum Schutz jener Personengruppe ansetzen, die maßgeblich zum Infektionsgeschehen und der Belastung des Gesundheitssystems beiträgt. Unser Ziel ist es, die Überlastung des Gesundheitssystems in jedem Fall zu verhindern und damit Leben zu retten. Das gilt nicht nur für COVID-19-Patientinnen und -Patienten, die sonst Gefahr liefen kein Intensivbett mehr bekommen, sondern auch alle übrigen Menschen mit schweren Erkrankungen, zum Beispiel Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Auch die Behandlung solcher Krankheiten muss weiter sichergestellt sein.“

 

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sowie die Zahl der COVID-19-Fälle auf den Intensivstationen veröffentlicht das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bereits jeden Abend im Lagebericht. Am Donnerstag, 9. September, betrug die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz 2,31, insgesamt 171 COVID-19-Patientinnen und -Patienten wurden auf den Intensivstationen behandelt.

 

„Geimpfte schützen sich selbst und ihr Umfeld, aber auch das Gesundheitssystem. Wir können dieser Personengruppe nicht weiter Einschränkungen auferlegen, weil sie derzeit mit dem Infektionsgeschehen und der Belastung des Gesundheitssystems wenig zu tun haben“, so Minister Lucha. „Deshalb müssen die Maßnahmen zeitlich befristet bei den nicht geimpften Personen ansetzen, die das Infektionsgeschehen und die Belastung des Gesundheitssystems maßgeblich mitbestimmen. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger nochmals eindringlich dazu auf: Lassen Sie sich impfen und halten Sie sich an die Hygiene-Regeln. So kann jede und jeder einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass wir den Alarmwert und die damit verbundenen Maßnahmen später oder möglichst gar nicht erreichen.“

Dran Bleiben BW

Informationen zur Auffrischimpfung gegen das Corona-Virus

Entsprechend dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz werden in Baden-Württemberg ab dem 1. September Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus durchgeführt, wenn die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Das Angebot erhalten Personen, die einer besonders vulnerable Gruppe angehören, bei denen das Risiko besteht, dass der Impfschutz schnell nachlässt sowie Personen, die in bestimmten Einrichtungen mit besonders vulnerablen Menschen arbeiten und auch Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe bekommen haben, unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung erhalten.

 

Weitere Infos erhalten Sie hier:

Auffrischimpfung Anzeige

Information zur Auffrischimpfung

Einreise

Information für Rückreisende aus Risikogebieten - aktuelle Verordnung Stand 01.08.2021

 

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt nun bundesweit einheitlich die Quarantänepflicht nach Einreise. Daher wird die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg außer Kraft gesetzt.

 

Die Einreiseverordnung tritt ab dem 13.05.2021 in Kraft. Die aktuellen Regelungen ab dem 01.08.2021 zu Einreiseanmeldungen, Quarantänemaßnahmen, Testungen und für bereits genesene und geimpfte Personen finden Sie hier.

 

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

 

Bereits bevor Sie einreisen, müssen Sie eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn Sie sich innerhalb der zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an.

 

Personen ab 12 Jahren müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

 

Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt. Die jeweils aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie hier.

 

Nachfolgend finden Sie eine Kurzübersicht der geltenden Corona-Einreiseregeln:

 

 

Einreise ÜbersichtLupe

 

Sollte lt. der gültigen Verordnung eine Quarantäne gegeben sein, sind sie verpflichtet sich selbständig sofort nach Einreise auf direktem Wege in die häusliche Quarantäne zu begeben.  Während der Zeit in häuslicher Quarantäne darf kein Besuch empfangen werden. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet kann frühestens 5 Tage nach der Einreise ein Test durchgeführt werden, ist dieser Negativ kann die Quarantäne verkürzt werden (gilt nicht für ausgewiesene Virusvarianten-Risikogebiete). Erst mit negativem Testergebnis kann die Quarantäne aufgelöst werden.  Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

 

Die aktuellen Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Landes unter www.baden-wuerttemberg.de und des Enzkreises unter www.enzkreis.de. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Mitwirken.

 

 

Corona-Warn-App

Unterstützungskampagne für die Corona-Warn-App

Informationen zur Unterstützungskampagne der Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App können wir dazu beitragen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen.

Die App liefert uns Informationen, wenn wir Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Damit die App ein Erfolg wird, braucht es tatkräftige Unterstützung!

 

Hier gibt es genauere Informationen:

Baukasten für Unterstützer

Kampagne zur Einführung der Corona-App