Coronavirus (SARS-CoV-2 /COVID-19)

Aktuelles: siehe auch  Startseite

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und dessen Gefahr, wurden Handlungsempfehlungen veröffentlicht und verschiedene Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung und zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems getroffen.
 

 

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Aktuelles - siehe auch  Startseite.
  • Hygiene einhalten (u.a. Hände waschen, richtiges Husten- und Niesverhalten, Abstand halten, Menschenansammlungen meiden)
  • Seit 23.03.2020
    • Restaurants und Gaststätten werden geschlossen. Nur noch Lieferdienste und Essen ToGo erlaubt.
    • Nur nur noch alleine, zu zweit mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person, oder mit Personen, die im gleichen Haushalt leben, ist der Aufenthalt auf öffentlichen Flächen erlaubt
    • Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen von Gruppen (mehr als 2 Personen) verboten.
  • Kindergärten, Kitas, Kindertagespflege und Schulen sowie Kernzeitbetreuungen sind mindestens bis zum Ende der Osterferien geschlossen
  • Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben
  • Keine Besuche in Krankenhäusern bis auf unabdingbare Ausnahmen  / Besuche in Alten- und Pflegeheimen werden auf ein Mindestmaß heruntergefahren bzw. verboten. Reiserückkehrer aus Risikogebieten dürfen diese Einrichtungen nicht aufsuchen.
  • Öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen im Gemeindegebiet wurden untersagt.
    Darüber hinaus gilt die Empfehlung alle - auch private - Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen.
  • Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden.
  • "Hamsterkäufe" sind nicht notwendig, sondern egoistisch und unsozial. Kaufen Sie nur Notwendiges in angemessener Menge, um die Systeme nicht unnötig zu belasten oder zu überlasten.
  • Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitenden Homeoffice bzw. Überstundenabbau ermöglichen
  • Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück.
  • Bitte begreifen Sie diese Verhaltensregeln als Maßnahmen sowohl zum Eigenschutz, als auch zum Schutz anderer.
  • Da die Entwicklung im Augenblick sehr dynamisch verläuft, können sich in kürzerer Zeit Änderungen ergeben.


Was jeder tun kann:

  • Jeder kann selbst infiziert werden, aber auch andere infizieren und damit einem Risiko aussetzen. Bitte denken Sie daher stets sowohl an Ihre eigene Gesundheit, als auch an die Ihrer Mitmenschen.
  • Jeder Einzelne sollte sich daher selbst fragen: „Muss ich das jetzt tun, was ich vorhatte, oder kann ich das auch verschieben oder darauf verzichten?“.
  • Bitte informieren Sie sich stets aktuell über den Stand der Entwicklungen, Maßnahmen und die ausgewiesenen Risikogebiete.
  • Nutzen Sie hierfür die immer aktualisierten offiziellen Internetseiten der Institute und Behörden, etwa des Robert-Koch-Instituts, des Gesundheitsamts Enzkreis und des Landes Baden-Württemberg.
  • Halten Sie selbst bitte die Empfehlungen hinsichtlich Hygiene, Veranstaltungen etc. ein und weisen Sie auch andere Personen hierauf hin.
    • Waschen Sie regelmäßig und gründlich ihre Hände mit Wasser und Seife. Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen Gegenständen haften und von dort über die Hände weitergereicht werden.
    • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein.
    • Niesen oder husten Sie dazu in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie sofort entsorgen.
    • Enge Kontakte, vor allem mit kranken Personen, meiden. Dabei 1,5 bis 2 Meter Abstand halten.
    • In der Infektzeit auf Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen zur Begrüßung verzichten.
    • Wenn Sie selbst krank werden und Erkältungssymptome und Fieber entwickeln, bleiben Sie zuhause, damit Sie niemanden anstecken.
    • Diese Maßnahmen schützen allgemein vor der Ansteckung an Erkältungskrankheiten, Influenza (saisonale Grippe) wie auch dem neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

 

Infektionsschutzmaßnahmen und Strategie - Was ist Sinn und Zweck der Maßnahmen?

Die massiven Anstrengungen und Maßnahmen auf allen Ebenen verfolgen das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich einzudämmen und dessen Ausbreitung zu verzögern.

Durch Maßnahmen, wie der Reduzierung von sozialen Kontakten, sollen Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich vermieden werden. Dazu soll möglichst auch die Reduzierung von Reisen beitragen.

 

Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen, wie etwa Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, und die Erhöhung der Behandlungskapazitäten in Kliniken. Es sollen Belastungsspitzen im Gesundheitssystem vermieden werden und Zeit für die Entwicklung antiviraler Medikamente und von Impfstoffen gewonnen werden.

 

Einschätzung der Lage & Situation

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält Europa derzeit für eines der Epizentren der weiteren Verbreitung des Virus. In vielen Ländern Europas steigen die Zahlen stark weiter an. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt .Weltweit treffen Staaten unterschiedliche und immer massivere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Auch im Enzkreis und den Nachbarkreisen steigt die Zahl der Infektionen weiter stark an.

 

In der Gemeinde Illingen sind Stand 26.03.2020 drei positiv bestätigte Fälle (bislang nur Ortsteil Illingen) bekannt. Reiserückkehrer aus Risikogebieten ohne Symptome, sowie etliche Kontaktpersonen, die unter vorsorglicher Quarantäne stehen, gibt es auch in Illingen.

 

Positive Fälle wurden in vielen Enzkreisgemeinden, der Stadt Pforzheim, sehr vielen Gemeinden im Landkreis Karlsruhe und im Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Im Landkreis Ludwigsburg schnellen nach Mitteilung des dortigen Katastrophenschutzes die Zahlen der positiv getesteten Personen weiter drastisch nach oben.

 

Riskogruppen

 

Quarantäne, häusliche Isolation - Hinweise für Infizierte Personen und Kontaktpersonen

 

 

Einkäufe und Grundversorgung

Welche Geschäfte haben offen und welche sind geschlossen? Ist meine Verosrgung gesichert? Diese Fragen sind für die meisten Menschen die wichtigsten. Hier finden Sie die .Übersicht offene / geschlossene Geschäfte (Stand 26.03.2020, 20:00 Uhr)

Die Grundversorgung in Deutschland ist gesichert. Hamsterkäufe sind unnötig, unsozial und erschweren die Lage unnötig.

 

Sollten Sie Probleme bei der Grundversorgung haben, weil Sie gesundheitlich nicht in der Lage sind einzukaufen oder Sie keinen Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn hierfür haben, so wenden Sie sich an die Corona-Bürgerhilfegruppe: Tel. 0179-6967294 oder die 07042-824258.

Bislang ist die Nachfrage hierzu noch sehr gering. Sollten weitere Helfer benötigt werden, so wird dazu aufgerufen werden.

 

Informationen und Hilfen für Gewerbebetriebe

 

Reisen & Reiserückkehrer

  • Als Reiserückkehrer gilt es, besondere Maßnahmen zu beachten. Bitte beachten Sie diese unbedingt!
    Die Liste der Risikogebiete finden Sie unter nachfolgendem Link: RKI-Risikogebiete:
  • Für Reiserückkehrer aus Risiko- und Ausbreitungsgebieten des Coronvirus gelten Besuchsbeschränkungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und vergleichbare Einrichtungen (s. Bekanntmachungen).
  • Als Reisender oder mit geplanter Reise finden Sie Informationen bei ihrem Reiseveranstalter und immer auch beim Auswärtigen Amt.

 

Gottesdienste, religiöse Versammlungen, Trauerfeiern

  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind untersagt
  • Zur Aufzeichnung und medialen Verbreitung sind Gottesdienste im kleinsten Rahmen unter Einhaltung erforderlicher Maßnahmen zum Infektionsschutz möglich.
  • Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls sind nicht möglich. Bei Aufbahrungen in Leichenhallen u.ä. ist eine Besichtigung durch mehrere Personen gleichzeitig nicht möglich.
  • Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete jeweils unter freiem Himmel sind möglich. Bei diesen gilt, dass nur der engste Familien- und Freundes-kreis teilnehmen kann. Es gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 10 Personen. Die Teilnehmenden müssen die Maßnahmen zum Infektionsschutz einhalten. Vorgaben der Gemeinde für eine spätere Nachvollziehbarkeit können gelten (z.B. Listen der Teilnehmenden zu führen).
    • Die Bestatter und das weitere Friedhofspersonal dürfen nicht mit der Trauergemeinde (höchstens 10 Personen) und nach Möglichkeit auch nicht mit dem Geistlichen in Kontakt treten.
    • Die Bestatter bringen den Sarg bzw. die Urne vor Erscheinen der Trauergemeinde an das Grab und ziehen sich dann zurück. Sie treten dann erst wieder ans Grab, wenn die Trauergemeinde gegangen ist. Sollte so verfahren werden, muss die Zahl der Bestatter und Friedhofsmitarbeiter nicht auf die Höchstzahl 10 (inkl. Geistlichem) angerechnet werden.
  • Unabhängig hiervon ist die Trauergemeinde aufgerufen, den vorgesehenen Abstand von Person zu Person einzuhalten.
  • Bei rituellen Leichenwaschungen sind die hygienischen Standards sowie die Maßnahmen zum Infektionsschutz zwingend zu beachten. Rituelle Leichenwa-schungen sind grundsätzlich nur in den vorgesehenen spezialisierten Einrichtun-gen und nur durch dafür ausgebildete Personen unter Wahrung der erforderli-chen hygienischen Standards möglich. Eine Teilnahme weiterer Personen ist nicht möglich.

 

 

Veranstaltungen

  • Öffentliche Veranstaltungen sind aufgrund Beschlusses des Landes und ergänzender Allgemeinverfügung der Ortspolizeibehörde (s. Bekanntmachungen) bis auf Weiteres untersagt.
  • Generell wird auch von der Durchführung privater Veranstaltungen abgeraten.
  • Nur noch Paare, und Erltern mit Kindern dürfen sich ab 21.03.2020 auf öffentlichen Flächen bewegen
  • Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen von Gruppen (mehr als 2 Personen) sind verboten.
    Ausnahme: Familien, d.h. Paare und Eltern mit ihren Kindern.

 

Kinderbetreuung, Unterricht, Eltern - Situation für Schulen, Kitas, Tagespflege, Kernzeit

- Gemeinschaftsschule Illingen Maulbronn - Schule am Stromberg (GMS mit Grundschule)

- Grundschule Schützingen

- Kernzeitbetreuungen Illingen und Schützingen 

- Alle Kitas (Vierzehn Morgen, Eichwald, Schatzkiste, Sonnenschein, St. Joseph, Villa Kunterbunt)

- Kindertagespflege

 

Der Schulunterricht und jegliche Veranstaltungen an Schulen sowie der Betrieb der Kindertagesstätten (Kitas) und der Tagespflege ist bis voraussichtlich Ende der Osterferien (19.04.2020) aufgrund der Verfügung der Landesregierung Baden-Württemberg und deren Umsetzung durch die Gemeinde ausgesetzt.
Die Gemeinde hat größtes Verständnis für die Eltern in dieser schwierigen und herausfordernden Situation.

  • Gibt es Notgruppen?
    Notfallbetreuungsgruppen werden nur für Eltern, die im Bereich der "kritischen Infrastruktur", also systemrelevanten Bereichen tätig und notwendig sind, angeboten und betrieben. Voraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte, im Fall von Alleinerziehenden entsprechend der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der "kritischen Infrastruktur" tätig sind.
    • Zur "kritischen Infrastruktur" zählen insbesondere die Bereiche Gesundheitsversorgung (z.B. notwendiges medizinisches Personal)
      Sicherheit und Ordnung (z.B. Polizei), nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr (z.B. Katastrophenschutz), Sicherstellung der notwendigen öffentlichen Infrastruktur (z.B. Strom, Wasser) sowie Lebensmittelversorgung.
    • Sofern Sie auf Notgruppen zurückgreifen müssen und diese in Anspruch nehmen wollen, finden Sie nachfolgend den
      Antrag und Arbeitgebernachweis Notbetreuungsplatz für Kinder
    • Ob, mit welchem Personal und in welcher konkreten Einrichtung dann ggf. Notbetreuungsgruppen für Kinder von Eltern aus dem Bereich "kritischer Infrastruktur" betrieben werden, wird Ihnen nach Prüfung der Angaben und der Verhältnisse mitgeteilt.
       
  • Was passiert mit den Elternbeiträgen?
    Wenn der Betrieb von gemeindlichen Kitas länger als 10 Tage eingeschränkt wird, so werden die Gebühren / Beiträge für die Dauer der Schließung entsprechend reduziert, d.h. im vorliegenden Fall aufgrund kompletter Schließung nicht erhoben oder sofern bereits eingezogen dann zurückerstattet. Der Gemeinderat hat diese Regelung für die Kitas bereits in der Benutzungsordnung getroffen.
    Für die Kernzeitbetreuung wird die gleiche Vorgehensweise vorgeschlagen, ein Beschluss steht hierzu noch aus.
     
  • Wer soll nun die Kinder betreuen?
    • Dies müssen die Sorgeberechtigten leider selbst übernehmen bzw. organisieren.
      Großeltern und andere ältere Menschen oder schwache Menschen bzw. Menschen mit Vorerkrankungen sollen aufgrund ihrer höheren Gefährdung explizit nicht zur Betreuung herangezogen werden.
    • Die Gemeinde und andere Träger können und dürfen keine Betreuung anbieten. Dies würde dem Zweck der Maßnahmen zum Gesundheits- und Infektionsschutz zuwiderlaufen.
    • Klären sie privat ab, wer die Kinder betreuen kann und kontaktieren Sie bei Bedarf unbedingt ihren Arbeitgeber. Diese sind gehalten, unter Berücksichtigung der Umstände, geeignete Lösungen mit ihnen zu suchen.
    • Privat organisierte nachbarschaftliche Kinderbetreuungsgruppen mit sehr wenigen Kindern könnten im Notfall bei Bedarf von Eltern selbst eingerichtet werden.  Der Kontakt zu älteren sowie schwachen Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen ist jedoch zu vermeiden.
       
  • Wie soll die Freizeit der Kinder in dieser Zeit noch aussehen?
    • Grundsätzlich sind Aktivitäten im Freien ohne enge Kontakte unproblematisch, somit müssen entsprechende Sportaktivitäten nicht eingeschränkt werden.
    • Wenn möglich sollten sportliche Aktivitäten in geschlossenen Räumen vermieden werden.
    • Bitte beachten Sie bei alledem: Da die Entwicklung im Augenblick sehr dynamisch verläuft, können sich in kürzerer Zeit Änderungen ergeben. Quelle Landkreistag Baden-Württemberg
       
  • Muss ich Urlaub nehmen? Bekomme ich weiter Gehalt? und andere Fragen.
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt hierzu aus:

    "Ist bei der Schließung der Kita/Schule unter Berücksichtigung des Alters der Kinder eine Betreuung erforderlich, so müssen die Eltern zunächst alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, die Kinderbetreuung anderweitig sicherzustellen (z. B. Betreuung durch anderen Elternteil). Kann die erforderliche Kinderbetreuung auch dann nicht sichergestellt werden, dürfte in der Regel ein Leistungsverweigerungsrecht des Arbeitnehmers bestehen, da die Leistungserfüllung unzumutbar sein dürfte (§ 275 Abs. 3 BGB). D. h. in diesen Fällen wird der Arbeitnehmer von der Pflicht der Leistungserbringung frei; es ist nicht zwingend erforderlich, Urlaub zu nehmen.

    Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Leistungsverweigerungsrecht des Arbeitnehmers aus persönlichen Verhinderungsgründen nur unter engen Voraussetzungen ein Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts bestehen kann. Ein solcher Entgeltanspruch kann sich aus § 616 BGB für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit ergeben. Zudem kann der Anspruch aus § 616 BGB durch arbeits- oder tarifvertragliche Vereinbarungen eingeschränkt oder sogar vollständig ausgeschlossen sein.
    Nimmt der Arbeitnehmer Urlaub, erhält er Urlaubsentgelt.

    In dieser Situation dürfte es hilfreich sein, zunächst das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales appelliert an alle Arbeitgeber, zusammen mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pragmatische Lösungen (z.B. Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten, etc.) zu vereinbaren , welche den Belangen der Familien und der Arbeitsfähigkeit der Betriebe und Einrichtungen Rechnung tragen."

    Quelle Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Des Weiteren verweisen wir neben den behördlichen Seiten - ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Prüfung -. auf verschiedene Internetseiten, welche sich explizit mit dem Thema Corona und Arbeitsrecht beschäftigten, z:B. die IHK

 

Rathaus- eingeschränkter Dienstbetrieb

  • Die Öffnungszeiten des Rathauses und damit der freie Besucher- und Bürgerzugang sind derzeit bis auf Widerruf aufgrund der Lage ausgesetzt. Damit soll die Funktionsfähigkeit der Verwaltung gewährleistet werden.
  • Prüfen Sie bitte vorab, ob Ihre Angelegenheit wirklich dringend und wichtig ist und inwiefern diese eventuell verschoben oder anderweitig geklärt werden kann. Wenn Sie krank sind oder Krankheitssymptome zeigen, sehen Sie von Behördengängen etc. ab.
  • Soweit möglich nutzen Sie bitte schriftliche Kommunikationswege (Brief, E-Mail, Fax) oder das Telefon, um Ihre Angelegenheiten zu klären.
  • Die telefonische Erreichbarkeit ist während der sonst üblichen Öffnungszeiten gegeben.
  • Der Zugang zum Rathaus ist nur für wichtige und dringende Angelegenheiten (Abwägungsermessen der Verwaltung) und nach vorheriger Terminvereinbarung und zu gesonderten Zeiten möglich. Personen mit Krankheitssymptomen ist der Zugang untersagt.
  • Bei Fragen zu Corona, Einschränkungen des persönlichen oder öffentlichen Lebens (Veranstaltungen, Kitas etc.), Quarantäne u.ä. wenden Sie sich bitte an oder melden Sie sich zwischen 07:00 und 23:00 Uhr unter der Nummer 07042-8242-58. Ihre Gemeindeverwaltung steht Ihnen hier zur Verfügung.
     

Weitere gemeindliche Einrichtungen - eingeschränkter Dienstbetrieb

Neben den Kitas und Schulen wird auch der Betrieb des Bauhofs und anderer gemeindlicher Einrichtungen eingeschränkt.

 

Gemeindliche Hallen, Sportanlagen, Liegenschaften und Veranstaltungsräume
- Sportanlagen, Spielplätze, Bolzplätze

- Stromberghalle
- Stromberg-Sporthalle
- Turnhalle Schützingen
- Festhalle Schützingen

- Schulen und Kitas

- Musiksaal

- Rathauseck
- Kelter

- Backhaus

- Grillplätze, Schutzhütten
Die Sport-, Spiel- und Bolzplätze, Grillplätze und Schutzhütten sind geschlossen, die Nutzung untersagt. Die Hallen der Gemeinde sowie die sonstigen für öffentliche Versammlungen, Veranstaltungen u.ä. zugänglichen Räume sind geschlossen und stehen analog zu den Kitas und Schulen bis auf Weiteres nicht mehr für die Nutzung durch Dritte zur Verfügung und deren Nutzung hierfür wird untersagt. Dies schließt u.a. auch den Übungssport, Probe- und Spiel-, sowie Veranstaltungsbetrieb ein.

 

Jugendhaus

Das Jugendhaus und sonstige Jugendtreffs sind analog den Kitas und Schulen geschlossen.

 

Feuerwehr

Die Feuerwehr muss ihre Einsatzfähigkeit sicherstellen, weshalb Übungen, Veranstaltungen etc., auf das absolute notwendige Minimum reduziert wurden. Die Feuerwehrhäuser sind für externe Besucher und nichtdienstliche Nutzungen gesperrt. Die Feuerwehrkameraden werden besonders gebeten, auf sich selbst, ihre Kameraden und ihre Angehörigen zu achten, um Infektionen zu vermeiden.

 

Sitzungen des Gemeinderates

Sofern noch Sitzungen des Gemeinderates stattfinden sollten, so geschieht dies nur unter besonderen Voraussetzungen und um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde sicherzustellen.

Vorerst finden keine weiteren Sitzungen des Gemeinderates statt.

Sofern dies wieder stattfinden, werden diese öffentlich bekannt gemacht und finden ggf. unter Auflagen statt. Gemäß der Gemeindeordnung BW gilt grundsätzlich der Öffentlichkeitsgrundsatz. Sofern öffentliche Sitzungen stattfinden, prüfen Sie selbst unbedingt und kritisch, ob ihre Teilnahme als Zuhörer in der derzeitigen Situation notwendig ist. Der Bericht aus dem Gemeinderat wird regelmäßig im Amtsblatt und auf der Homepage im Ratsinformationssystem veröffentlicht. Personen mit Krankheitssymptomen bitten wir von einer Teilnahme an der Sitzung abzusehen, ggf. kann ihnen der Zutritt ganz verwehrt werden. Bis auf Weiteres wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ abgesetzt, In besonderen Fällen und bei dringenden Fragen wenden Sie sich an die Geschäftsstelle Gemeinderat.

 

Weitere Informationen: